GAISBURGER MARSCH

Gaisburg ist ein kleines Städtchen bei Stuttgart. Daß dieser schwäbische Nationaleintopf dort erfunden wurde, gilt als sicher. Der "Marsch" wurde ihr angedichtet, weil sie angeblich von der Armee auf lange Märsche als kräftigende Speise mitgenommen wurde.

Zutaten für 4-6 Portionen:

1 Stange Lauch
1 Karotte
1 Sellerieknolle
1 Bund Petersilie
500 g Kartoffeln
300 g Suppenknochen
400 g Rindfleisch

Für die Spätzle:

100 g Weizenvollkornmehl
100 g Weizenmehl
2 Eier
1 TL Salz
1 TL Öl
1 Achtel Liter Wasser
1 EL Öl für das Kochwasser
frisch gemahlener weißer Pfeffer
1 Messerspitze
Muskatnuß
2 Zwiebeln
30 g Butter

Das Gemüse waschen und schälen. Den Lauch in Ringe schneiden, die Karotte und die Sellerie würfeln. Die Petersilie fein hacken. Die Kartoffeln schälen und in Schnitze schneiden, Suppenknochen, Lauch, Karotte und Sellerie in anderthalb Liter kaltes Wasser geben und zum Kochen bringen. Dann das Fleisch hinzufügen und salzen.

Das Ganze etwa 1 bis anderthalb Stunden sieden lassen. In den letzten 20 Minuten die Kartoffelschnitze hinzufügen.

Für die Spätzle: Das Mehl in eine Schüssel geben, Eier, Salz, Öl und nach und nach Wasser zugeben. Die Menge des Wassers hängt von der Größe der Eier ab. Den Teig mit einem Löffeln schlagen bis er Blasen wirft. Dann etwas ruhen lassen, der Teil sollte weich aber noch zäh sein.

Zum Schaben der Spätzle Salzwasser mit dem Öl zum Kochen bringen. Das Spätzlebrett oder ein einfache Holzbrett mit Wasser benetzen und etwas Teig glatt und flach daraufstreichen. Mit einem Spätzleschaber oder einem großen Messer den Teig in dünnen Scheiben in das kochende Wasser schaben. Das Messer dabei ab und zu in das Wasser tauchen.

Sobald die Spätzle an die Oberfläche steigen, mit dem Schaumlöffel herausnehmen, in eine Schüssel mit warmem Wasser geben, dann abtropfen lassen und warm stellen.

Das Fleisch und die Knochen aus der Suppe nehmen, das Fleisch würfeln, mit der Petersilie zurückgeben und die Spätzle hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer und Muskatnuß abschmecken. Die Zwiebeln hacken. Die Butter zerlassen und die Zwiebeln goldgelb braten. Die Zwiebelwürfel mit dem Fett über die Suppe verteilen und servieren.